Bademode

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Bei hochsommerlichen Temperaturen gehört der Gang ins Schwimmbad zu den beliebtesten Freizeitaktivitäten. Zuvor benötigt man jedoch die passende Badebekleidung. Diese sollte idealerweise nicht nur für den Aufenthalt im kühlen Nass geeignet sein – sondern auch den eigenen Körper gut zur Geltung bringen, auf den in Schwimmbädern oft viele Blicke gerichtet sind. Kein Wunder also, dass viele Menschen viel Zeit in den Kauf der Bademode stecken.

Für Spiel und Spaß am Strand, einen entspannten Tag im Freibad oder den Gang ins Erlebnisbad sollte Bademode bequem zu tragen sein und nicht verrutschen. Trocknet sie dann noch schnell und sieht auch noch gut aus, hat man wohl die perfekte Badebekleidung gefunden. Aber bei der heutigen Vielfalt an Bademode für Männer und Frauen ist es gar nicht so leicht, den Überblick zu behalten und auf Anhieb die beste Badebekleidung zu finden. Bademode kaufen ist gar nicht so einfach – doch der folgende Überblick sollte helfen.

Eine kurze Geschichte der Bademode

Früher war das Baden gehen mit Schamgefühlen behaftet, deswegen gingen die Frauen im 18. und 19. Jahrhundert noch mit einem züchtigen Wasser-Kostüm ins Wasser. Das Badekleid wurde von Badestrümpfen, Badeschuhen und sogar einem Hut über der Badehaube ergänzt. Wie es damals noch üblich war, mussten die Frauen unter dem Badekostüm ihr Korsett tragen. Damit gingen die Frauen bis zu den Knien ins Wasser, mit diesem Badekleid war mehr auch gar nicht vorstellbar.

Männer hatten es da einfacher, sie trugen einen Einteiler, der bis zur Armmitte und zu den Knien reichte. Damit konnten sie sich natürlich weiter in die Fluten stürzen als die Frauen.

Annette Kellermann, eine australische Wettkampfschwimmerin, trat dann für etwas bequemere Badekleidung ein, da sie nicht in dem umständlichen Badekostüm schwimmen wollte. Mit ihrer einteiligen Badebekleidung mit langen Beinen erregte sie 1907 am Strand von Boston großes Aufsehen.

Nach dem Ersten Weltkrieg setzte sich dann auch bei den Frauen der Einteiler der Männer durch. Erst in den 40er Jahren wurde es dann richtig luftig und bequem für die Frauen: Der Franzose Jacques Heim verkaufte in seinem Geschäft in Cannes den ersten Bikini mit dem Namen „Atom“. Doch bis der Bikini sie an den Stränden und in den Freibädern der Welt richtig durchsetzte, gingen noch ein paar Jahre ins Land.

Bademode für Frauen – modisch und bequem

Heute können Frauen in Sachen Bademode aus einem schier unendlichen Fundus schöpfen. Sie können Badeanzüge tragen, die sich besonders gut zum ausgiebigen Schwimmen eignen, da man nicht aufpassen muss, ob etwas verrutscht oder raus schaut. Modisch gesehen werden hier alle Geschmäcker bedient, Frau kann wählen zwischen Retro-Badeanzügen, wie sie schon Marilyn Monroe trug oder dem modisch neuesten Schrei der aktuellen Saison.

Auch bei den Bikinis bleibt modisch kein Wunsch offen, die Palette reicht vom Micro-Bikini, über den herkömmlichen Bikini bis hin zum Tankini mit einem langen Oberteil zu der Bikinihose. Bikinis eigen sich besonders gut zum Sonnenbaden, da mit ihnen viel mehr Sonne an die Haut kommt. Aber nicht nur Badeanzug und Bikini gehören zur Bademode für die Frau, denn erst das Strandkleid oder ein Pareo und ein Hut machen das Strandoutfit komplett.

Männerbademode – einfach und trotzdem schick

Männer haben in puncto Bademode nicht so viel Wahlmöglichkeiten wie Frauen. Aber dennoch können sie sich entscheiden zwischen modischen Bermudashorts, Badeshorts oder einer Badehose in Slipform.

Zum Sonnenbaden ist letztere Variante bestens geeignet, da die Haut so besonders viel Sonne abbekommt. Die Bermudashorts sind vor allem bei Jugendlichen beliebt, da sie sehr bequem sind und bei ihnen nichts verrutschen kann.

Zu vertiefen :
  • Abnehmtipps: wie man die perfekte Bikini-Figur erreicht
  • Aqua-Bra
  • Badeanzug
  • Bikini
  • Brazilian Bikini
  • Burkini
  • Micro-Bikini
  • Mini-Bikini
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  • Monokini
  • Pareo
  • Triangel-Bikini
  • Trikini