Badeanzug

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Der Badeanzug ist der klassische Einteiler für die Dame am Wasser. Er bedeckt mehr oder weniger die gesamte Vorderseite der Frau von Schritt über Bauch und Brust bis zum Dekolleté und hinten wenigstens das Gesäß.

Als Urheberin des Badeanzugs gilt die bekannte australische Schwimmerin Annette Kellerman, die 1907 wegen Erregung öffentlichen Ärgernisses aufgrund ihres eng anliegenden Einteilers in die Schlagzeilen geriet. Die damalig schickliche Badekleidung für die Dame glich eher dem heutigen Burkini, bei dem der weibliche Körper von den Blicken der Herren fast vollständig bedeckt ist. Die Streitigkeiten über Sinn und Zweckmäßigkeit der zwar schicklichen aber sehr schweren Badekleidung, deren Sitz teilweise noch mit Saumgewichten justiert werden musste, führten 1932 zum sogenannten Zwickelerlass. Diese preußische Verordnung legte fest, wie Badende beiderlei Geschlechter zu verhüllen seien, und dass im Schritt ein Zwickel zu sein hätte; sowohl beim Weibe als auch beim Manne.

Diese Zeiten sind am Strand fast vergessen. Der Freiheitswahn, der Frauen dazu trieb, Bikinis aus fast nicht mehr als ein paar Bindfäden zu tragen, scheint ebenfalls der Vergangenheit entgegen zu streben. Frau möchte wieder etwas bedeckter sein. Der Tankini, bei dem das Oberteil eher einem T-Shirt gleicht, zeigt dies deutlich.

Siehe auch :
  • Abnehmtipps: wie man die perfekte Bikini-Figur erreicht
  • Aqua-Bra
  • Bikini
  • Brazilian Bikini
  • Burkini
  • Micro-Bikini
  • Mini-Bikini
  • Mixkini
  • Monokini
  • Pareo
  • Triangel-Bikini
  • Trikini